Dank an die Anwohner überraschte
Das Wochenende in der Alt- und Innenstadt stand im Zeichen des “Schängelmarktes”. Zum 48. mal wurde zum Bummeln, Schauen und Feiern eingeladen. Im Vergleich zum letzten Jahr gab es einige positive Veränderungen: der Handwerkermarkt in der Schloßstraße war durch eine Bio + Genuss — Station im Schloßrondell abgerundet; der zuletzt dominante Anteil der Autoshow war focusisierter, die Fahrradmesse (leider ohne den regionalen TOP-Player Canyon) hat jetzt einen festen Platz. Spannend die Informationen und Präsenrationen von Bundeswehr (Münzplatz), Zoll und ADAC (Görresplatz). Das Burgunderfest auf der Oberen Löhrstraße rundete traditionell das Angebot ab. Schade, dass das Angebot und der verkaufsoffene Sonntag durch den Regen beeinflusst wurde und einige am Sonntag in der Altstadt nach 16 Uhr schon langsam abbauten.
Leider waren auch in diesem Jahr lautstarke Musikbühnen auf dem Plan, dem Jesuitenplatz, der Eltzerhofstraße und vor der Liebfrauenkirche platziert. Eine Reduzierung der Bassbeschallung (u.a. in der engen Wohnbebauung der Eltzerhofstraße) würde zu einer entspannteren Wohn- und Lebenssituation in der Altstadt beitragen.
Trotzdem erfuhren die Anwohner eine besondere Wertschätzung durch Citymanagerin Christiane Walther-Oeckel, die sich bei der Eröffnung — die dieses Jahr vor der Liebfrauenkirche stattfand — dafür bedankte, daß sie die Belastungen mittrugen. “Die Sensibilisierung der Entscheider scheint zu wirken”, so die Bürgerinitiative “Unsere Altstadt” in ihrer Bewertung. In diesem Zusammenhang sei der verstärkte, professionelle und hilfsbereite Sicherheitsdienst zu erwähnen, der einer älteren Anwohnerin sogar beim Ausladen half.
