Gute Nachricht, aber … passen die neuen Abfallbehälter zur Liebfrauenkirche?

Grund­sätz­lich ist zu begrü­ßen, dass die Stadt nun end­lich die Not­wen­dig­keit der Müll­pro­ble­ma­tik mit inno­va­ti­ven Abfall­be­hält­nis­sen angeht. Auch das wahr­ge­nom­men wur­de, dass im Bereich Löhr­ron­dell und Lieb­frau­en­kir­che eine nicht mehr tole­rier­ba­re Ver­mül­lung vor­liegt ist gut. Die jetzt auf­ge­stell­ten High­tech-Müll­ei­mer bekom­men die Ener­gie über ein Solar­mo­dul und eine inte­grier­te voll­au­to­ma­ti­sche Müll­pres­se ver­dich­tet bei Bedarf auto­ma­tisch den Inhalt. Über das Design lässt sich immer treff­lich strei­ten.

Pro­ble­ma­tisch ist die Stand­ort­wahl an der Lieb­frau­en­kir­che. Das die­se über­di­men­sio­na­len Abfall­be­hält­nis­se auf­fal­len sol­len ist noch ein­leuch­tend. Ein denk­bar schlech­ter Stand­ort ist aller­dings das Pla­teau des nörd­li­chen Kir­chen­schif­fes in unmit­tel­ba­rer Nähe einer Erin­ne­rungs­stät­te für Aids-Opfer. Der Blick auf das denk­mal­ge­schütz­te Kir­chen­schiff mit einem Müll­ei­mer zu „ver­schö­nern“ ist untrag­bar. Gut, dass dies noch in der Test­pha­se ver­än­dert wer­den kann.

Auch hier gilt der alte Grund­satz “Gut gemeint ist nicht immer gut”. Und wie heißt es so schön: “… um Nach­bes­se­rung wird gebe­ten