Bürgerinitiative “Unsere Altstadt” informiert sich über Innenstadtkonzepte und Attraktivitätssteigerung





Ein besonderes Ereignis im Jahreslauf der Bürgerinitiative ist seit einigen Jahren die “Sommer Tour”. In den letzten Jahren hatte sich die BI immer besonderen lokalen Themen der Altstadt gewidmet. Zuletzt den “vergessenen” Innnenhöfen und Passagen. Aber auch Andernach stand schon auf dem Programm um sich mit dem dortigen Innenstadtkonzept vertraut zu machen.
Dieses Jahr ging es nach Bonn: Im Mittelpunkt des Besuches standen Innenstadtkonzepte (Attraktivität der Fußgängerzonen, Toilettenangebote, Marktbeschickung, Klimaresilienz, konsumfreie und kindgerechte Räume) aber auch die Zivilschutzvorkehrungen und touristische Informationsstehlen. Nicht alles ist besser, aber Vieles könnte auch Koblenz attraktiver machen. Beeindruckt war die Bürgerinitiative vom Bonner innerstädtischen Toilettensystem. Sowohl kostenfreie öffentliche Angebote, als auch ein von SANIFAIR umgebautes Ladenlokal in der Fußgängerzone sind dabei hervorzuheben. Begehrlichkeiten kamen beim Blick auf den Markt und die Marktangebote auf. Frische Produkte, kleine gastronomische Angebote, Sitzgelegenheiten und besonderes Flair sorgen für Attraktivität. Mehrmals hatte die Bürgerinitiative dies für Koblenz aufgegriffen. Noch im letzten Jahr hatten sich bei einem Altstadt-Dialog die anwesenden Bürgerinnen und Bürger einstimmig für ein solches Angebot — zum Beispiel wieder auf dem Münzplatz — ausgesprochen. Was anderswo (selbst in Koblenzer Stadtteilen) funktioniert, sollte auch in der Altstadt möglich sein.
Besonderes Interesse fanden Informationsstehlen, die mittels kleiner Filme Geschichte und Geschichten erlebbar machen. Eine Anregung, die auch in Koblenz aufgegriffen werden sollte.
Zum Abschluß besuchte die Gruppe noch das “Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland”. Eine immer sehenswerte Einrichtung. Vielleicht ergibt sich ja auch die Möglichkeit Hinweise mit Bezug zu Koblenz (Rittersturzkonferenz, Deutsches Eck ..) einzubringen. Die Bürgerinitiative wird dies zunächst anregen.