Bürgerinitiative “Unsere Altstadt” legt Arbeitsschwerpunkte für dem Herbst fest
Auf einer Mitgliederversammlung hat der Trägerverein der Bürgerinitiative unter Leitung von Winfried Hähle und Jürgen Potratz sich mit Arbeitsschwerpunkten und “Leitplanken” zu nachfolgenden Themen befasst, die in dem nächsten Wochen aufgegriffen werden sollen.
Auf der Grundlage des Arbeitspapier “Altstadt im Wandel” das die Wohn- und Lebensqualität in den Vordergrund rückte waren es zwei Arbeitsbereiche, die in den Mittelpunkt gerückt werden sollen.
Zum einen ging es um die Resilienzfähigkeit der Altstadt in Bezug auf die Klimaauswirkungen. Eine kurzfristige auf den Weg zu bringende Begrünung (auch mit nachhaltiger Bewässerung) und eine Beschattungsstrategie sind dringend erforderlich. “Vor allem für Münzplatz, Jesuitenplatz, Zentralplatz und Löhrstraße sind jetzt Lösungen überfällig” so die einhellige Meinung der Bürgerinitiative.
Zum anderen müssen Maßnahmen gegen die Kommerzialisierung des öffentlichen Raumes durch privatwirtschaftlich ausgerichteter Events getroffen werden. Bei allem Verständnis für Gewinnmaximierung: nur eine ausgewogene Nutzung mit verbindlichen Regeln gewährleistet einen Angebotsmix, der die Attraktivität von Wohnen, Leben, Wirtschaften und Feiern gewährleistet. Dazu zählt auch die Forderung von Toilettenangeboten bis zur Diskussion über die Eindämmung der übergriffigen Alkoholkonsumierung und Ruhestörung. Ständige Polizei- und Erste Hilfe ‑einsätze, vor allem in den frühen Morgenstunden, binden unverhältnismäßig Kräfte und Ressourcen der Blaulichtfamilie und strapazieren die Nerven der Anwohner.
“Wir bleiben an diesen Themen dran” war der einstimmig Tenor und Auftrag der Versammlung.
