“All you can eat” — Angebot in der Altstadt
In der letzten Zeit häufen sich die Berichte über steigende Rattenpopulationen in den Stadtteilen.
Ein Phänomen, daß die Altstädter seit Jahren kennen und vor allem durch gewollte und ungewollte “Anfütterung” und Achtlosigkeit gefördert wird. Dies ist gerade in der Altstadt ein ständiges Problem, dem viele Hausbesitzer und Geschäftsinhaber nur mit Hilfe von Schädlingsbekämpfern Herr werden.
Ausschlaggebend ist das überreichliche Nahrungsangebot. Quasi ein dauerhaftes “All you can eat” findet sich durch uns Menschen verursacht auf den Straßen, Plätzen und Müllsammelstellen unserer Stadt. In der Altstadt sind Speisereste aus den “to go” — Angeboten, weggeworfene Essensreste der Besucher und Nachtschwärmer, aber auch unsachgemäße Entsorgung von Müll für eine wachsende Population von Mäusen und Ratten verantwortlich.
Auch das nicht artgerechte Auslegen von Vogelfutter oder das Füttern von Tauben trägt dazu bei, da Nager davon mitfressen.
Schon seit Jahren verweist u.a. das Umweltbundesamt darauf, daß nur durch Verknappung des Müllangebotes hier Einhalt geboten werden kann
[https://www.umweltbundesamt.de/themen/weniger-muell-gegen-wachsende-rattenpopulationen-in].
Ein besonderes Kapitel dabei sind die ständigen Events mit z.T. unzureichender Bereitstellung von “geeigneter Müllentsorgung” aber auch Fast-Food-Anbieter und deren Kunden, denen dies egal zu sein scheint (vorallem Pfuhlgasse + Löhrrondell).
Sollte sich endlich in der Stadt eine Mehrheit für eine Steuer auf Einwegverpackungen finden, wäre dies ein Schritt in die richtige Richtung.
