“Problem” oder “Herausforderung”?

Das Gemeinsame zählt!

Der gemein­sa­me Blick auf The­men der Alt­stadt und Innen­stadt stand im Mit­tel­punkt einer Bege­hung von Poli­zei, Ord­nungs­amt und Bür­ger­initia­ti­ve “Unse­re Alt­stadt”. Auf Ein­la­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on 1 und unter Lei­tung von Poli­zei­ober­rat Stef­fen Göbel, stan­den Fra­gen der Sicher­heit, Ver­kehrs­kon­trol­le und Prä­ven­ti­on im Mit­tel­punkt.

Löhr­stra­ße, Münz­platz, Burg­stra­ße, Flor­ins­markt, Pfuhl­gas­se und die Innen­hö­fe waren Orte der “Inau­gen­schein­nah­me”.

Die Bür­ger­initia­ti­ve sprach hier die Kon­trol­le ver­kehrs­wid­ri­gem Ver­hal­tens von Zwei­rad­fah­rern, Auf­fäl­lig­kei­ten sowie Beläs­ti­gun­gen und Über­grif­fe durch Ange­trun­ke­ne, das Gefah­ren­po­ten­ti­al “ver­ges­se­ner” Bau­stel­len­tei­le und Ver­kehrs­über­trit­te (Poser) an. Ob dies als “Pro­blem” oder “Her­aus­for­de­rung” wahr­ge­nom­men wer­de, sei dabei neben­säch­lich. “Die jetzt schon sicht­ba­ren Erfol­ge zu fes­ti­gen und ange­passt fort­zu­ent­wi­ckeln sei das Wich­tigs­te”, so fass­te Jür­gen Potratz die Wün­sche der Bür­ger­initia­ti­ve zusam­men.

Sicher­heit ist kein Zustand, der sich ver­ord­nen lässt – sie ent­steht im Mit­ein­an­der. Aus Sicht der Poli­zei und des Ord­nungs­am­tes ist daher die enge und ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit mit der Bür­ger­initia­ti­ve „Unse­re Alt­stadt“ von gro­ßer Bedeu­tung. Hin­wei­se aus der Bevöl­ke­rung sind ein unver­zicht­ba­rer Bestand­teil der poli­zei­li­chen Arbeit. „Sicher­heit lässt sich nur gemein­sam her­stel­len“, betont der Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on. Die objek­ti­ve Sicher­heits­la­ge in der Koblen­zer Alt­stadt wird von Sei­ten der Sicher­heits­be­hör­den ins­ge­samt als gut bewer­tet. Zugleich neh­men Poli­zei und Ord­nungs­amt das Sicher­heits­ge­fühl der Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner der Alt­stadt sehr ernst. Sie zei­gen sich dank­bar für das Enga­ge­ment all jener, die sich aktiv für eine siche­re Alt­stadt ein­set­zen und damit einen wich­ti­gen Bei­trag zum Gemein­wohl leis­ten. Damit das Sicher­heits­ge­fühl der Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner wei­ter gestärkt wer­den kann, stim­men sich Poli­zei und Ord­nungs­amt regel­mä­ßig und eng ab. Prä­senz, gemein­sa­me Fuß­strei­fen zwi­schen Kom­mu­na­len Voll­zugs­dienst und Poli­zei, geziel­te Kon­trol­len sowie prä­ven­ti­ve Maß­nah­men wer­den kon­se­quent fort­ge­führt und durch den kon­ti­nu­ier­li­chen Dia­log mit der Bür­ger­initia­ti­ve ergänzt. Die gemein­sa­men Spa­zier­gän­ge mit der Bür­ger­initia­ti­ve wer­den dabei als geeig­ne­te Maß­nah­me einer wert­schät­zen­den, ziel­ge­rich­te­ten und vor allem bür­ger­na­hen Sicher­heits­ar­beit emp­fun­den. Frau Schmidt­leh­ner Ord­nungs­amt der Stadt Koblenz betont, dass „Poli­zei und Ord­nungs­amt sich hier­bei als ver­läss­li­che Ansprech­part­ner und als Teil eines star­ken Netz­werks für eine siche­re und lebens­wer­te Alt­stadt ver­ste­hen.“