
Über Nacht waren sie da: kleine gemalte Kunstwerke und Hingucker auf Pflastersteinen in der Eltzerhofstraße. Aus Kinderhand auf den Boden gebracht zeigen sie, was im Stadtbild möglich ist und laden zum Betrachten (und zur Anregung) ein.
Diese Formen temporärer Straßenmalerei gehen bis ins 16. Jahrhundert zurück. Ursprünglich malten Künstler religiöse Motive wie Mariendarstellungen mit Kreide oder Sand auf öffentlichen Plätzen, um den Glauben zu teilen und Almosen zu erbitten.
Die kleinen Werke in der Eltzerhofstraße hatten sicherlich anderen Ursprung, die Motive besagen aber viel von vielfältiger Hoffnung und es war schön, daß Ostern davon noch etwas zu sehen war!