Seit einigen Jahren treffen sich Vertreter des “Verein der Freunde des Garten Herlet” und der Bürgerinitiative “Unsere Altstadt” am 22. Februar, dem Todestag von Agnes Herlet (der Stifterin des gleichnamigen Gartens), um an Sie und diese großzügige Schenkung zu erinnern.
Immer noch beschäftigt Viele weiterhin die Frage des Erhaltes und der Nutzung des Gartens, aber erneut ist ein Jahr vergangen, in dem die Baumaßnahmen zu Errichtung des zum Teil Unter- und Überbauenden Hotelkomplexes nicht umgesetzt wurden. Dafür hat sich gezeigt, wie wichtig der Garten als Rückzugsraum für Menschen und Tiere ist. Überall in der Stadt sollen beschattete konsumfreie Aufenthalts- und Begegnungsbereiche entstehen und hier ist ein solcher weit abseits vom Trubel der verkehrsreichen Innenstadt und der belebten Altstadt vorhanden, und sollte so erhalten bleiben. Gabriela Born, Vorsitzende des “Verein der Freunde des Garten Herlet e.V.” dankte auch allen Unterstützern und Helfer, die sich bei der Pflege von Teich und Garten einbrachten. Zugleich forderte für die Bürgerinitiative “Unsere Altstadt” Jürgen Potratz, das endlich auch ein Konzept für die Anbindung des Gartens über die Eltzerhofstraße und den Hof vor dem Görreshaus angegangen werden sollte. “Ob der Hotelkomplex kommt oder nicht, hier sollte auch im Rahmen der Aufwertung der Alt- und Innenstadt investiert werden”, so die seit langem eingebrachte Forderung der Bürgerinitiative.
