Nach einer (eher traurigen) Bestandsaufnahme der Spielangebote für Kinder in der Alt- und Innenstadt fordert die Bürgerinitiative “Unsere Altstadt” hier kurzfristig eine Verbesserung anzubieten. “Die Angebote für Kinder sind äußerst spärlich und das, obwohl der Anteil von jungen Familien hier endlich wieder steigt und alle Bürgerbeteiligung der letzten Zeit (Innenstadtkonzept, Buga 29, lebendige Innenstadt) auf diesen Missstand hinwiesen” so die Analyse der Bürgerinitiative.
Im Einzelnen führt die BI auf:
> selbst wenn der Wasserspielplatz am Deutschen Eck im Betrieb ist und die Frage einer Teilverschattung des Platzes geklärt sein sollte, bieten sich im Umfeld für ältere Kinder hier keine Möglichkeiten der Betätigung (fehlende Klettergerüste, Schaukeln, Bolzplatz usw.)
> der kleine wunderbar beschattete Spielplatz an der Kastorstraße hat zwar nur ein reduziertes Angebot, ist aber sehr beliebt. Leider ist auch hier das Wasserspiel — seit der Sanierung der Straße — nicht mehr im Betrieb
> die nächsten Spielgeräte finden sich dann erst am Koblenzer Schloss mit all den Problemen über die auch ja schon berichtet wurde
> darüber hinaus sind im gesamten Alt- und Innenstadtbereich einzig die Schaukelstangen im Bereich der Löhrstraße und des Altlöhrtors zu benennen
> das aus BUGA 2011 — Zeiten stammende “nice to have” einer Akustik — Anlage am Löhrrondell und der bewegliche Figurenbrunnen ebendort, sowie die Möglichkeit auf dem Zentralplatz innerhalb der Wasserfontänen sich zu beschäftigen (auch gänzlich unbeschadet), sind innerstädtisch definitiv zu wenig
> einzig im Forum und im LöhrCenter findet sich noch kleinere Spielecken die die beiden Center (während der Öffnungszeiten) dankenswerterweise bereithalten
> das die Spiegelfläche vor dem Münzmeisterhaus von einigen größeren Kindern als Bolzplatz genutzt wird ist keine Alternative
Nach Ansicht der Bürgerinitiative ist dies insgesamt völlig unzureichend. Zudem wäre es hilfreich das Trinkbrunnen- und Toilettenkonzept an das Spielangebot anzupassen.
“Dringender Handlungsbedarf ist notwendig und zwingend geboten!”