Bürgerinitiative erinnerte an die jüdischen Mitbürger der Altstadt

Im Rah­men der Ver­an­stal­tun­gen zum 27. Janu­ar, dem Gedenk­tag für die Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus, gedach­te die Bür­ger­initia­ti­ve “Unse­re Alt­stadt” an der “Infor­ma­ti­ons­ste­le der ehe­ma­li­gen Bal­du­in­stra­ße” der Opfer von Tyran­nei und Men­schen­ver­ach­tung in der Koblen­zer Alt­stadt. Die BI unter­strich dabei die Bedeu­tung von “gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­der Erin­ne­rungs­kul­tur” und die Sicht­bar­keit der Erin­ne­rung im öffent­li­chen Raum. Hier­zu zäh­len nicht nur die Stol­per­stei­ne (in der Alt­stadt sind der­zeit 23 für jüdi­sche Mit­bür­ger und 4 für wei­te­re Opfer des Natio­nal­so­zia­lis­mus in die Geh­we­ge ein­ge­las­sen), son­dern auch — zumeist auf pri­va­te Ini­ta­ti­ven zurück­zu­füh­ren­de — Infor­ma­ti­ons- und Gedenk­ta­feln. So auch die Ste­le an der ehe­ma­li­gen Bal­du­in­stra­ße.

Mit dem ein­dring­li­chen Appell sich der Geschich­te, der Schick­sa­le und dem Unrecht zu erin­nern sowie einem Gebet in hebräi­schen Spra­che schloß die­se Ver­an­stal­tung.