Bürgerinitiative dankt für Neuerungen auf dem Weihnachtsmarkt

Überlegungen für 2026

Obwohl der Weih­nachts­markt in Koblenz schon seit einer Woche geöff­net ist, beginnt die Advents- und Weih­nachts­zeit im Grun­de erst mit dem 1. Advent am heu­ti­gen Wochen­en­de.

Daher auch erst jetzt eine Ein­schät­zung und Stel­lung­nah­me der Bür­ger­initia­ti­ve “Unse­re Alt­stadt ” zum Weih­nachts­markt:

Vor­ab: Herz­li­chen Dank an die Ver­an­stal­ter! Der Koblen­zer Weih­nachts­markt mit den zahl­rei­chen bespiel­ten Plät­zen und Ange­bo­ten kann sich sehen las­se. Kein Wun­der, dass er tou­ris­tisch soviel Anklang fin­det, aber auch von uns Koblen­zern so ange­nom­men wird.

    1 . Sehr viel Mühe haben sich alle Betei­lig­ten mit der Gestal­tung des Innen­ho­fes im Rat­haus­be­reich Wil­li-Hör­ter-Platz gemacht. Dan­ke für die­sen Rück­zugs­ort!

    Unse­re Anfra­ge an die Ver­an­stal­ter zur dor­ti­gen Krip­pe, die im letz­ten Jahr lei­der schon am 22. Dezem­ber abge­baut wur­de, ist bis­lang aber noch unbe­ant­wor­tet [klei­ne Anmer­kung: mit etwas Krip­pen­kun­de ist man in der Lage zu wis­sen, dass Krip­pen nicht vor dem Toten­sonn­tag / Ewig­keits­fest gestellt wer­den, dass das Chris­tus­kind erst zum Weih­nachts­fest in die Wie­ge gelegt wird und Krip­pen min­des­tens bis Hei­li­ge Drei Köni­ge ste­hen blei­ben]

    2 . Attrak­tiv gestal­tet prä­sen­tiert sich in die­sem Jahr auch der Zen­tral­platz. Der futu­ris­ti­sche Weih­nachts­baum passt zum aus der Zeit gefal­le­nen bau­li­chen Kon­zept des Plat­zes

        3 . Vie­le kind­ge­rech­te Ange­bo­te auf allen Plät­zen bie­ten unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten. Dan­ke auch dafür! Bei der Preis­ge­stal­tung der Fahr­ge­schäf­te soll­te es zusätz­lich gespon­ser­te Zeit­fens­ter mit redu­zier­ten Prei­sen geben

        4 . Scha­de, dass so stark auf Kon­sum gesetzt wird. Es wäre wirk­lich zu über­le­gen, ob mehr Krea­tiv­an­ge­bo­te zur Attrak­ti­vi­täts­stei­ge­rung bei­tra­gen könn­ten. Gera­de der Platz vor der Lieb­frau­en­kir­che wür­de sich dazu eig­nen, so wie frü­her, als hier eige­ne Weih­nachts­ku­geln her­ge­stellt wer­den konn­ten.

        Dan­ke auch grund­sätz­lich für die Eröff­nung in der Lieb­frau­en­kir­che, bei der alle Betei­lig­ten unter­stri­chen, dass der Markt mehr als Kon­sum sein soll­te und vor allem in Ver­bin­dung mit der christ­li­chen Bot­schaft steht. Schön wäre, wenn sich dies auch dann wider­spie­geln wür­de.

        Es bleibt zu über­le­gen, wie in die­sem Kon­text der Zugang u.a. zur City­kir­che nicht zu sehr durch Markt­bu­den ein­ge­engt wer­den könn­te (Dan­ke, dass die Kri­tik vom Vor­jahr auf­ge­nom­men wur­de das “Müll­kon­zept” an der City­kir­che zu ver­än­dern).

        5 . Etwas trau­rig ist die Situa­ti­on in den Rand­be­rei­chen (z.Bsp. in der immer ver­nach­läs­sig­ten Casi­nost­ras­se). Hier gibt es weder Bäu­me, noch Beleuch­tung. Viel­leicht macht es Sinn hier Kon­zep­te zu erar­bei­ten

        6. Das Haupt­pro­blem — gera­de an den Wochen­en­den — ist das Park­platz­an­ge­bot. Von einem effek­ti­ven P&R‑Konzept ist die Stadt wohl weit ent­fernt. Auch Ange­bo­te, wie Auf­be­wah­rungs­or­te / Schließ­fä­cher für Ein­käu­fe (frü­her gab es ein­mal Paket­bus­se z.Bsp. an der Herz-Jesu-Kir­che) feh­len.

        “Ins­ge­samt”, so ein ers­tes Fazit der Bür­ger­initia­ti­ve, “Ange­bot und die Attrak­ti­vi­tät sind gestie­gen, Nach­bes­se­run­gen sind (wie immer) mög­lich. Dan­ke aber für Neu­kon­zep­tio­nen und damit die Auf­wer­tung der Alt­stadt!”.