Informations- und Angebotsbörse auf dem Münzplatz

Offene Jugendarbeit im Zeiten digitaler Beeinflussung wichtiger, denn je

Das sich am “Tag der offe­nen Kin­der- und Jugend­ar­beit” der Münz­platz erneut zu einer Infor­ma­ti­ons- und Ange­bots­bör­se für Kin­der und Jugend­li­che ver­wan­del­te, war auch in die­sem Jahr eine sinn­vol­le und wich­ti­ge Nut­zung des Plat­zes.

Offe­ne Kin­der- und Jugend­ar­beit, Jugend­häu­ser und Expe­ri­men­tier-Frei-Räu­me sind in Zei­ten digi­ta­ler Beein­flus­sung und über­grif­fi­ger extre­mis­ti­scher Ten­den­zen wich­ti­ger denn je. Schön, dass auf dem Münz­platz, im Zen­trum der Alt­stadt, die kom­mu­na­le Jugend­be­geg­nungs­stät­te im Haus Met­ter­nich dafür­steht.

Gera­de in der Koblen­zer Alt­stadt ist nach Ansicht der Bür­ger­initia­ti­ve “Unse­re Alt­stadt” noch Nach­hol­be­darf in den Ange­bo­ten für Kin­der und Jugend­li­che. Die BI hat­te dies im letz­ten Jahr im Bereich der Kin­der­spiel­an­ge­bo­te schon ange­mahnt. Lei­der hat sich seit­dem kei­ne Ver­bes­se­rung abge­zeich­net. Das Spiel- und Frei­zeit­an­ge­bot in der immer noch von vie­len jun­gen Fami­li­en bewohn­ten Alt­stadt lässt zu wün­schen übrig und kon­sum­freie Auf­ent­halts­räu­me sind Man­gel­wa­re. Der “Tag der offe­nen Kin­der- und Jugend­ar­beit” soll­te dar­an erin­nern.

Am Münz­meis­ter­haus konn­te man erneut sehen mit wie wenig Auf­wand, tem­po­rä­re krea­ti­ve Räu­me geschaf­fen wer­den kön­nen. Dan­ke für die­ses Ange­bot und die Initia­ti­ve.